Originaltitel: “Twilight”
Deutscher Titel: „Bis(s) zum Morgengrauen“
Sprache: englisch
Autor: Stephenie Meyer
ISBN-10: 0316015849 / (ISBN für Bis(s): 3551356904
ISBN-13: 978-0316015844 / (ISBN für Bis(s): 978-3551356901
Erscheinungsdatum: September 2006 / (Bis(s): Februar 2008
Preis: 8,70 € / (Bis(s):9,95 €
Seitenanzahl: 544 / (Bis(s): 512
Genre: Belletristik, Fantasy, Jugend

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Beschreibung (Amazon, deutsch):
Eigentlich ist Isabella Swan nur ungern nach Forks zurückgekommen. In der verregneten US-Kleinstadt scheint nur selten die Sonne, das Leben ist langweilig — und der Ort steht eigentlich für eine Zeit, die sie hinter sich zu lassen gehofft hatte. Aus Forks war ihre Mutter mit ihr als Säugling ins geliebte Phoenix geflohen, und in Forks hatte sie Jahr für Jahr ein paar Wochen Urlaub bei ihrem Vater machen müssen, bis sie 14 war. In den letzten drei Jahren hatte sich Charlie, ihr Vater, dann aufgerafft, mit ihr in Kalifornien Urlaub zu machen. Jetzt geht Isabella zurück nach Forks — „ins Exil“, wie es in Stephanie Meyers Roman Bis(s) zum Morgengrauen heißt: „und zwar mit Schrecken“.
Die Schrecken sind berechtigt, und das, obwohl (und gerade weil) die verschlafene Kleinstadt plötzlich einen ganz eigenartigen Zauber bekommt. Das liegt weniger an dem grünen Auto, dass Charlie Isabella schenkt und das sie trotz seines Alters gleich ins Herz schließt. Das liegt vor allem an Edward, der sie durch seine rätselhafte Art in ihren Bann zieht. Warum nur, denkt sich Isabella, lebt Edward an einem Ort, an dem die Sonne so selten scheint? Bald wird sie es erfahren. Denn Edward ist ein Vampir, der nach ihrem Blut dürstet. Aber Isabella kann nicht fliehen. Längst ist sie dem Mann bedingungslos ausgeliefert …
Meine Meinung:
Puh. Wo und wie fange ich am besten an? Ich habe den Hype um Twilight schon eine ganze Weile mitbekommen, aber gerade aus diesem Grund – weil es von einigen fast schon religiös gefeiert wurde – wollte ich es nicht lesen und habe es, so gut es ging, ignoriert.
Ich mag Vampirgeschichten grundsätzlich gerne, aber ich steige nicht gerne in solche Hypes ein. Zudem, was ich davon gehört hatte, klang es für mich doch ZU sehr nach „meinen“ Vampirtagebüchern, die ich nun wirklich mag. Und so hatte ich einen weiteren Grund, die Bücher erst einmal zu ignorieren 
Mit der Zeit dann (als das vierte Buch schon längst auf Englisch erschienen war), bin ich dann doch neugierig geworden. Ich weiß nicht mehr genau wieso und weshalb, aber irgendwann wollte ich mir doch ein Bild davon machen, zumal ich die Cover sehr hübsch fand *gg*
Ich habe mir Twilight gekauft, auf englisch, denn a) lese ich momentan furchtbar gerne auf englisch, und b) wie schon gesagt, wegen des hübschen Covers *g*
Kaum angefangen, war ich schon gefangen. Wirklich fatal
Es liest sich (größtenteils) schön flüssig, und man kann das Buch schlecht aus der Hand legen weil man einfach wissen möchte wie es weitergeht. Ich persönlich habe immer darauf gewartet, dass Edward Bella endlich beißt und sie zu einer „von sich“ macht. Ein weiterer Grund, warum man Seite um Seite um Seite lesen *muss*.
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und war schnell durch damit. Sofort habe ich mir das zweite, dritte und vierte Buch bestellt, die ich alle recht schnell durchgelesen habe. Beim Vierten brauchte ich etwas länger, aber dazu mehr wenn es an der Zeit ist.
Wie gesagt, das Buch ließ sich wirklich flüssig lesen, und wenn man mit „recht einfacher aber wirklich nett geschriebener“ Lektüre zufrieden ist, dann ist das genau das Richtige für kalte Abende, die man am Besten schön eingekuschelt auf dem Sofa verbringt.
Meinen Minuspunkt, den ich im Nachfolgenden vergeben werde, möchte ich auch erklären:
Fazit: 
Mein Minuspunkt bezieht sich weniger auf die Geschichte, eher auf den Schreibstil der mir sehr unsympathischen Autorin Stephenie Meyer. Abgesehen davon, dass sie mir nicht sympathisch ist (was hier aber nicht gewertet wird), fand ich ihren Schreibstil nicht wirklich überzeugend. Man könnte nun gehässig entgegnen, dass man von „Jugendbüchern“ sowieso nicht allzu viel erwarten dürfe, aber auch das lasse ich außen vor da es Ansichtssache ist und ich mich gerne mal, wenn ich in der passenden Stimmung bin, von Jugendbüchern einlullen lasse.
Für mich ist der springende Punkt für diese vier Punkte, dass das Buch alles in allem wirklich nett geschrieben ist und man Edward und seine Familie (minus Rosalie ;P) auch wirklich mag. In den ersten Kapiteln konnte ich viele Dinge, die Bella tat (ob nun absichtlich oder unabsichtlich), auch tatsächlich nachvollziehen. Sie ist tollpatschig, sie ist unsicher – das kennt jeder von uns, oder?
Aber es wurde permanent darauf herumgeritten, dass sie praktisch keinen Schritt alleine tun könnte ohne sich dabei nicht irgendwie zu verletzen oder sonstwie ungewollt in Gefahren schlittert. Es war diese übertriebende Tollpatschigkeit, die irgendwann einfach nicht mehr glaubhaft wirkte sondern etwas von einer Zirkusclownvorstellung hatte.
Auch ihre ständig negative Denkweise, dass das Leben praktisch nur aus schwarz und weiß besteht, ging zumindest mir schnell auf die Nerven. Entweder war alles blöd, sie war an nichts interessiert, alle sollten sie in Ruhe lassen oder alles war toll, weil da Edward war und er einzig und allein ihr Leben bedeutete. Sie ging mir relativ schnell mit ihren Launen und ihrer Zickigkeit auf die Nerven.
Edward an sich ist ein ganz lieber Vampir. Allerdings neigt er zur Selbstgeißelung und wird nicht müde, Bella vor sich zu warnen. Er wäre der „bad guy“, er wäre gefährlich, er könnte sie verletzen, er könnte sie ungewollt töten. Wenigstens hatte er keine Angst, sie könnte an seinem kalten Körper erfrieren 
Es gab schon nette Diskussionen, ob Mrs Meyer mit ihrem Erstlingswerk die Bestsellerlisten aufgrund ihres unglaublichen und überzeugendem Talents angeführt hat oder hatte sie einfach den Nerv der Zeit erwischt?
Ich für mich denke, es ist letzteres. Ich möchte nicht sagen dass sie überhaupt kein Talent hätte, aber sicherlich nicht das Talent eines Dan Brown oder einer Anne Rice.
Viel eher hat sie es verstanden, mit den Gefühlen und Sehnsüchten von Teenagern zu spielen, deren Träume auf Papier zu bringen und den ewigwährenden Traum vom Prinzen auf dem Pferd in einen Vampir mit Volvo zu verwandeln.
Ich könnte noch einiges mehr erzählen, aber ich habe noch drei weitere Bücher aus der Twilight-Reihe zu rezensieren, also alles zu seiner Zeit..
Aber eines noch:
Meine Freundin hat mich schon zum zweiten Mal in den Film geschleppt. Diesen fand ich wirklich gut, auch wenn ich mit der Besetzung nicht 100% zufrieden bin. Es waren auf jeden Fall sehr unterhaltsame Abende im Kino und ich war froh, dass Bellas Launenhaftigkeit nicht 1:1 übernommen wurde. Dennoch versteht die Schauspielerin, die Bella spielt, sehr gut wie man möglichst grießgrämig schaut – die Szenen, in denen sie lächelt, lassen sich an einer Hand abzählen. Einige andere Dinge störten mich ebenfalls etwas, aber man kann gut darüber hinweg sehen. Film + Soundtrack sind auf jeden Fall empfehlenswert!
Weiterführende Links:
Twilight – der Film
Homepage der Autorin
Bis(s) zum Morgengrauen @ wiki
Stephenie Meyer @ wiki