BB – Buchteufelchens Blog

Der Buchteufel kramt sich durch’s Bücherregal

039. Billard mit Kokosnüssen Juli 30, 2009

Gespeichert unter: Belletristik, Reisen — bookdevil @ 8:07

Originaltitel: “Sex Lives of Cannibals”
Sprache: deutsch
Autor: J. Maarten Troost
ISBN-10: 3426778688
ISBN-13: 978-3426778685
Erscheinungsdatum: November 2006
Preis: 8,95 €
Seitenanzahl: 351
Genre: Reisen


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Beschreibung (Amazon):
Wie die meisten von uns, hegte auch Maarten Troost Wunschträume von der paradiesischen Insel. Die Insel hat er gefunden, das Paradies eher nicht – zumal das umgebende Meer als das größte Klo der Welt genutzt wird und auch noch hinter der letzten Palme La Macarena erschallt. Und doch würden der blauäugige Maarten und seine eher geradeaus denkende Freundin Sylvia nirgendwo leben wollen als auf ihrer Insel, denn trotz aller Missgeschicke ist es wunderbar – am Ende der Welt.

Meine Meinung:
Gespalten. Ich hab das Buch beim einkaufen auf einem Mängelexemplar-Wühltisch gefunden. Ich kann an diesen Wühltischen einfach nicht vorbeigehen. Auch wenn da meist nur Kram draufliegt, ich muss so lange darin herumwühlen, bis ich etwas – irgendetwas auch nur annähernd interessantes gefunden habe. Der Klappentext klang soweit auch ganz nett, also habe ich es mitgenommen und kurz darauf neugierig angefangen zu lesen.
Aber was soll ich sagen? Es ist sicherlich humorvoll geschrieben, aber teilweise auch einfach nur langatmig. Der Autor erschlägt einen quasi mit Fakten (OK, ob es tatsächlich Fakten sind, habe ich nicht nachgeprüft, habe nur die Insel „ergoogelt“). Nachdem er in Fahrt gekommen ist (die ersten Seiten lesen sich sehr zäh), erzählt er einem vieles – aber man vergisst auch einfach vieles Dank zu viel Information.  Wobei ich nicht ausschließen möchte dass das auch an einer gewissen, sehr ausgesprägten Schwangerschaftsdemenz meinerseits liegen kann.. Oh weh :)
Sicherlich muss man für dieses Buch – für diesen Autor – auch einen gewissen Sinn für Humor mitbringen und darf bei gewissen Worten nicht empört aufschreien, besonders wenn er von im Meer herumschwimmender Scheiße erzählt. Aber so ist das Leben auf Kiribati: Völlig anders als wir es hier gewohnt sind. Es gibt kein Telefon, kein Internet, keine Toiletten(spülung), Süßwasser ist sehr knapp, das Bier sowieso (was für die männliche Bevölkerung natürlich furchtbar ist!), die Sitten und Ansichten sind auch völlig anders als wir es kennen, und schweinisch heiß ist es noch dazu.
An manchen Stellen liest sich das Buch für meinen Geschmack zu zäh, aber man möchte doch gerne wissen, wie es mit dem Autoren und seiner Frau Sylvia auf der Insel weitergeht. Zumal er ein Händchen (Füßchen?) dafür hat, in jedes Fettnäpfchen zu steigen, das sich ihm nur anbietet.

Fazit: 3sterne
Dieses Buch wird sehr locker und mit viel Humor erzählt. Dementsprechend viel Sinn für Humor sollte der Leser dieses Buches haben. Man darf auf jeden Fall keinen reinen, informativen Reisebericht erwarten (zumal ich bezweifle, dass es tatsächlich Menschen gibt, die ins abgelegene Kiribati reisen möchten). In welches Genre dieses Buch tatsächlich zu stecken ist, darüber bin ich mir mehr als unschlüssig, also belasse ich es bei „Reisen“ ;)
Dieses Buch kann man auch immer und überall lesen, ob man es nun im Sommer am Strand liest (und man heilfroh ist dass man an einem weitaus besser entwickelten Strand liegt, an dem die Menschen [hoffentlich] nicht ins Meer kacken) oder ob man es im Winter, dick in seine Lieblingsdecke eingewickelt und auf der Couch liegend, liest, ist eigentlich recht egal. Es passt immer und überall. Es ist eines der doch wenigen Bücher, bei denen man sich nicht wünscht dass man in die Geschichte eintauchen könnte, das jedenfalls kann ich garantieren ;)

 

Mich gibts noch..! Juni 28, 2009

Gespeichert unter: Allgemeines — bookdevil @ 8:45

Wow, ich habe nun wirklich lange nicht mehr geschrieben :-/

Ich habe zwar weiterhin gelesen, aber lange nicht so viel wie gewohnt. Ich bin nun in der 18ten Woche schwanger, und die ersten Wochen haben mich ziemlich gebeutelt Dank unglaublicher Übelkeit und Müdigkeit. Ich gelobe Besserung! :) Ich werde mich demnächst dran setzen und wieder rezensieren. Die Pause allerdings war dringend nötig, ich konnte vor Übelkeit kaum geradeaus denken, und lesen wollte ich da auch nicht mehr wirklich. Es wird besser ;)

 

Der SuB wächst an März 10, 2009

Gespeichert unter: Allgemeines — bookdevil @ 5:14

Ups. Haha. Ich habe am Wochenende auf dem Flohmarkt meiner Tochter gearbeitet. Zwar beim Kuchenverkauf, aber ich habe natürlich auch selbst noch die Runde gemacht, da meine Kinder ein paar Sachen brauchten. Leider bin ich nicht wirklich fündig geworden (die meisten wollten Wintersachen verkaufen – aber liebe Leute, der Frühling naht, wir haben genug von Wintersachen!). Dafür aber hat eine Mutter aus dem KiGa Bücher angeschleppt die sie nicht mehr liest und hat sie dem Kindergarten gestiftet. Man durfte sich welche aussuchen und dann Geld spenden – was man meint, das die Bücher wert sind.

Und so habe ich nochmal 5 Bücher „gekauft“. Und ich spreche hier übrigens vom SuB aus dem Wohnzimmer – im Schlafzimmerbücherregal habe ich nochmal so viele ungelesene Bücher. Ich horte! (Und habe heute gerade wieder was auf meine Wunschliste gepackt ;D).

Hinzu kamen:

- Der Dante Club (Matthew Pearl)
- Message in a bottle (Nicholas Sparks)
- Die Augen des Bösen (Kay Hooper)
- Der Schlund (Peter Straub)
- Verdächtige Ruhe (Andrew Klavan)

 

038. Diabolus März 8, 2009

Gespeichert unter: Krimi, Rezension, Roman, Thriller — bookdevil @ 10:53

Originaltitel: “Digital Fortress”
Sprache: deutsch
Autor: Dan Brown
ISBN-10:
3785721943
ISBN-13: 978-3785721940
Erscheinungsdatum: Februar 2005
Preis: 19,90 €
Seitenanzahl: 528
Genre: Krimis & Thriller


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Beschreibung (Amazon):
Susan Fletcher arbeitet als Kryptologin bei der NSA (National Security Agency), der geheimen Machtzentrale der amerikanischen Geheimdienste. Dort überwacht sie mit einem kleinen Team von Spezialisten TRANSLTR, ein Decodierungsprogramm, mit dem von einem Supercomputer aus weltweit alle Datenströme im Internet ausgespäht und dechiffriert werden. Eines Tages wird sie von ihrem Vorgesetzten, Commander Strathmore, in die Befehlszentrale gerufen. Dort muss sie erfahren, dass TRANSLTR auf einen Code gestoßen ist, den das Programm sogar nach mehreren Stunden nicht entschlüsseln konnte.
Zusammen mit Strathmore versucht Susan, zunächst alle möglichen Fehlerquellen auszuschließen, bevor die höchste Sicherheitsstufe ausgelöst wird. Die Situation wird kritisch, als sich die Hinweise verdichten, dass ein ehemaliger Mitarbeiter der NSA, der geniale Kryptologe Ensei Tankado, einen ultimativen Code entwickelt hat, um die Machenschaften der amerikanischen Geheimdienste bloßzustellen und auf ihren Machtmissbrauch hinzuweisen.
Nachdem Ensei Tankado unter mysteriösen Umständen in Sevilla ums Leben kommt, handelt Strathmore. Er überredet Susans Freund David Becker, als unverdächtiger Kundschafter nach Spanien zu reisen, um die Hinterlassenschaften des Toten nach eventuellen Hinweisen auf den Geheimcode zu untersuchen. Doch David ist nicht der einzige, der auf das Vermächtnis des Toten angesetzt wird …

Meine Meinung:
Blöderweise habe ich praktisch „von hinten nach vorne“ gelesen. Also die neueren Bücher (Illuminati & Sakrileg) habe ich 2006 gelesen, Meteor & Diabolus, die vor diesen beiden Büchern geschrieben wurden, habe ich erst jetzt gelesen.
D.h., ich war zwar den „Grundstil“ Dan Browns gewöhnt, aber dass Diabolus sein erster Roman war, merkte man schon deutlich. Er war zwar schon 1998, als „Digital Fortress“ herauskam, ein grandioser Autor, aber kein Vergleich zu Sakrileg & Illuminati! Er hat mit der Zeit deutlich dazu gelernt, seinen Stil gefunden.
Diabolus war nicht schlecht, aber verdammt lang, teilweise verdammt zäh und verdammt verwirrend.
Dafür, dass Susan – neben ihrem Verlobten David Becker – die Hauptrolle in diesem Roman spielt, und sie einen verdammt hohen IQ haben soll, hat sie sich manchmal unglaublich blöd angestellt. David Becker hat sich ebenfalls einige Patzer geleistet. Wahrscheinlich sollte es unterstreichen dass er, der eigentlich als Professor an der Uni Vorlesungen hält, nichts beim Geheimdienst zu suchen hat und er natürlich auch keinerlei Erfahrungen in diesem Bereich hat, aber dafür hatte er erstaunlich viel Glück. Viel mehr Glück als Verstand ;)
Susan ließ sich in vielen Bereichen blenden und stand herum wie ein blödes Schaf. Sie konnte keine Verbindungen legen und wurde teilweise beim Codes entschlüsseln sogar von ihrem Verlobten geschlagen, der bis vor einiger Zeit noch keinerlei Ahnung vom Tuten und Blasen vom entschlüsseln gehabt hatte, während sie praktisch ihr ganzes Leben damit verbracht hatte.
Auch hätte ich mir mehr von Greg Hale gewünscht. Aus seiner Figur hätte man weitaus mehr machen können. Etwas schade, dass es nicht herausgekitzelt wurde..

Fazit: 3sterne
Kein Buch, das ich mir selbst holen würde – nur um meine Dan Brown Reihe zu vervollständigen. Ich habe einige Etappen gebraucht um das Buch durchzulesen – mit einiger Unterbrechungen, weil es mich einfach nicht genug gefesselt hat, ich dann aber dennoch wissen wollte wie es ausgeht, bevor das Buch zurück ins Regal in der Bibliothek wandert.
Das Ende fand ich sehr enttäuschend, da stellte sich Susan doch als sehr kindisch heraus, den Schluss hätte man sich ebenso sparen können, finde ich.

 

Suchbegriffe part 2 März 8, 2009

Gespeichert unter: Allgemeines — bookdevil @ 10:21

So erreicht man also diesen Blog (nach wie vielen Seiten nur?!), wenn man nach:

- sexelnd
und
- Fotos von Bella wie sie schwanger ist

sucht. Ich liebe die Statistiken! :D

 

SuB März 5, 2009

Gespeichert unter: Allgemeines — bookdevil @ 5:18

Wieso eigentlich wächst mein SuB (Stapel ungelesener Bücher), wenn es auf meinen Geburtstag zugeht, so sehr? Dabei wollte ich mir zum Geburtstag endlich mal wieder einige Bücher von meiner Wunschliste zu gönnen.

Hier warten auf mich:

- The Great Gatsby (F. Scott Fitzgerald)
- Wuthering Heights (Emily Bronte)
- Die Offensive (Matthew Reilly)
- Das Tagebuch der Anne Frank (Anne Frank)
- The Big House (George Howe Colt)
- Das Opfer (John Katzenbach)
- Jonathan Strange & Mr. Norrell (Susanna Clarke)
- Our Highland Home (Jeanne Cannizzo)
- Der Mensch des 19. Jahrhunderts (Ute Frevert, Heinz-Gerhard Haupt)
- Das Bildnis des Dorian Gray (Oscar Wilde)
- Homo Faber (Max Frisch)
- Dark Lover (JR Ward)
- Marley & Ich (John Grogan)
- Niemand ist eine Insel (Johannes M. Simmel)
und aus der Bibliothek habe ich noch Diabolus (Dan Brown) ausgeliehen ;)

Zudem lese/überarbeite ich noch mein eigenes Buch, schwächle dort aber etwas weil mich gerade eine fiese Erkältung langgestreckt hat.
Aber man kennt es ja, es muss einfach irgendwo „alles“ stimmen. Man mag den einen Monat auf historische Romane stehen, und den nächsten möchte man einen Thriller lesen oder ganz leichte Unterhaltung, nichts worüber man großartig nachdenken müsste. Und so wächst und wächst mein SuB – was aber nichts Schlechtes ist, im Gegenteil. Ich liebe es, nach Laune freie Auswahl zu haben und entscheiden zu können was ich lesen möchte, wobei ich noch immer nicht sagen kann was ich nach Diabolus lesen werde. Wir ihr werdet es sehen! :D

 

037. Als hätten wir alle Zeit der Welt März 5, 2009

Gespeichert unter: Belletristik, Rezension, Roman — bookdevil @ 4:44

Originaltitel: “The House at midnight”
Sprache: deutsch
Autor: Lucie Whitehouse
ISBN-10: 381052364X
ISBN-13: 978-3810523648
Erscheinungsdatum: Februar 2008
Preis: 16,90 €
Seitenanzahl: 432
Genre: Belletristik, Roman


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Beschreibung (Amazon):
Der Sommer, in dem die Vergangenheit zurückkam.
Das Jahr der Entscheidung: Joanna steht zwischen zwei Männern. Kann sie sich dem Sog der Vergangenheit entziehen und den Weg in die Zukunft gehen? Ein spannender Frauenroman über Sehnsucht, Obsession und Verrat. Joanna und ihre Freunde sind seit Studienzeiten unzertrennlich. Einer von ihnen, Lucas, erbt Stoneborough Manor: ein Herrenhaus auf dem Land – umgeben von einer rätselhaften Atmosphäre. Dort sagt Lucas Joanna endlich, dass er sie liebt. Joanna spürt jedoch bald, dass das Haus eine merkwürdige Wirkung auf ihn ausübt. Als er in Stoneborough auf beunruhigende Geheimnisse in seiner Familiengeschichte stößt, muss Joanna entscheiden, wie sie wirklich zu ihm steht. Wie durch einen heimlichen Pulsschlag des Hauses angetrieben, werden einen heißen Sommer lang die Schatten der Vergangenheit lebendig. Die erotischen und emotionalen Spannungen eskalieren. Für Joanna zerbrechen Freundschaften, eine neue Beziehung entsteht. Und nichts ist mehr, wie es war …

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch bei einer LovelyBooks-Testleserunde „gewonnen“ und war schon von der Beschreibung hin und weg – hey es spielt in England! ;D
Nach den ersten paar Seiten war ich auch wirklich in der Geschichte gefangen, besonders weil die Figuren in meinem Alter sind.
Die Figuren selbst waren sehr schön beschrieben und bekamen auch sehr schnell Leben eingehaucht durch detaillierte Beschreibungen. Man mochte sie oder konnte sie nicht leiden – der Eindruck blieb zumindest bei mir bis zum Schluss.

Um sie alle besser kennen zu lernen, gab es auch einige „Flashbacks“ um ein Gefühl für die Vergangenheit der Freunde zu bekommen und nicht nur für die jetzige Situation. Das ist Lucie Whitehouse sehr gut gelungen!
Das Buch war sehr lebendig, dramatisch, freudestrahlend – und fesselnd!
Manchmal waren mir die Details zu farbenprächtig – man verlor den Anschluss an das Wesentliche und musste seine Gedanken erst wieder ordnen wenn man in der Eigentlichen Geschichte ankam, aber das tat dem Buch keinen Abbruch.
Allerdings hätte ich mir so manches Ereignis / manchen Ausgang anders gewünscht, aber das Leben (und die Literatur? ;) ) ist kein Ponyhof, nicht?
Regelrecht betroffen gemacht hat mich der Schluss. Für die einen mag er passend gewesen sein oder „gerecht“, für meinen Geschmack war er einfach nur „falsch“ und hätte anders ausgehen sollen. Aber dann hätte ich das Buch wohl selbst schreiben müssen *g*

Fazit: 4sterne
Ich kann nicht sagen ob ich mir das Buch selbst gekauft hätte, aber irgendwann sicherlich. Wie gesagt, einige Dinge hätte ich gerne anders „miterlebt“, aber nicht jedes Buch das man super findet, entwickelt sich auch in genau die Richtung, die man gerne hätte (leider) ;)


 

036. Meteor Februar 28, 2009

Gespeichert unter: Rezension, Thriller — bookdevil @ 6:30

Originaltitel: “Deception Point”
Sprache: deutsch
Autor: Dan Brown
ISBN-10: 3404150554
ISBN-13: 978-3404150557
Erscheinungsdatum: November 2003
Preis: 9,95
Seitenanzahl: 640
Genre: Science Fiction; Thriller


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Beschreibung (Amazon):
Als die NASA mithilfe modernster Satelliten-Technologie in der Arktis eine sensationelle Entdeckung macht, wittert die angeschlagene Raumfahrtbehörde Morgenluft. Tief im Eis verborgen liegt ein Meteor von ungewöhnlicher Größe, der zudem eine außerirdische Lebensform zu bergen scheint. Rachel Sexton, Mitarbeiterin des Geheimdienstes, reist im Auftrag des US-Präsidenten zum Fundort des Meteoriten. Doch es gibt eine Macht im Hintergrund, die die bahnbrechende Entdeckung unter Verschluss halten möchte – und dies mit allen Mitteln …

Meine Meinung:
Das war tatsächlich purer Zufall, dass ich zwei Bücher hintereinander erwischt habe, die in der Antarktis spielen (das erste: Ice Stationvon Matthew Reilly). Ich habe Illuminati und Das Sakrileg in der Schwangerschaft mit meinem Sohn 2006 nahezu verschlungen, so war ich mit Dan Browns Schreibstil schon vertraut.
Nachdem eine Freundin mir sagte, sie wäre von Meteorid enttäuscht gewesen und hätte das Buch selbst Mist gefunden, war ich schon auf der Hut – was hatte ich mir da nur ausgeliehen?
Aber ganz ehrlich? Mir gefiel es ;) Außerdem enthielt das Buch den sympathischsten US-Präsidenten, von dem ich je gelesen habe / den ich je erlebt habe.
Natürlich war die Handlung überspitzt und führte einen erst einmal auf die ganz falsche Fährte, teilweise war es auch verwirrend – aber ganz ehrlich, trotz prima Erklärungen hab ich Dan Brown Bücher noch nie 100% verstanden *g* Trotzdem gefallen sie mir! Es ist nicht einfach nur irgendein schnödes Gelaber und unverständlicher Mist, er gibt sich durchaus Mühe, den Leser „einzuweihen“ und ihm nicht nur unverdauliche Happen vorzusetzen. Deswegen, und weil der Mann einfach schreiben kann, garantieren zumindest mir seine Werke den absoluten Lesespaß :)

Fazit: 4sterne
Dieses Buch werde ich mir wohl nicht selbst holen, auch wenn ich es gerne gelesen habe. Aber ganz so ein Meisterwerk wie
Illuminati und Das Sakrileg ist Meteor dann doch nicht ;)
Dennoch, es hat mir viele nette Lesestunden auf meiner superkuscheligen Couch beschert!

Weiterführende Links:
Dan Brown @ wikipedia

 

Suchbegriffe Februar 27, 2009

Gespeichert unter: Allgemeines — bookdevil @ 8:11

Ich linse ja schon immer super gespannt in meine Statistiken – besonders in die Suchbegriffe, durch die Leute auf den Buchteufel-Blog gelangen.

Die meisten landen mittels Twilight und der Folgeromane auf meinem Blog (möchte jetzt keine genauen Suchbegriffe nennen um keinen zu spoilen, denn teilweise wird schon nach direkten Ereignissen gesucht).

Aber das hier fand ich dann doch außergewöhnlich und frage mich noch immer, wieso?!

„dreckige sprüche“

Hab ich hier schon dreckige Sprüche gebracht? Bisher hatte ich mich doch – meines Erachtens nach ;) – gut benommen und auch noch keinen Dirty Talk oder erinnere ich mich nur nicht mehr daran? Ich sollte mir selbst vielleicht doch mal genauer zulesen:D

 

035. Ice Station Februar 27, 2009

Gespeichert unter: Fantasy, Rezension, Science Fiction — bookdevil @ 7:53

Originaltitel: “Ice Station”
Sprache: Deutsch
Autor: Matthew Reilly
ISBN-10:
3548250459
ISBN-13: 978-3548250458
Erscheinungsdatum: Oktober 2000
Preis: 8,95
Seitenanzahl: 651
Genre: Science Fiction


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Beschreibung (Amazon):
Eine Forschungsstation irgendwo im blenden weißen Nichts der Antarktis. Es sollte ein Routine-Tauchgang werden. Aber das Team aus US-Wissenschaftlern macht stattdessen eine unglaubliche Entdeckung: Tief unten, mitten in einer Schicht aus uraltem Eis, liegt ein riesiges Objekt aus Metall. Ein Raumschiff? Doch die Forscher in der ‘Ice Station’ werden es nicht erfahren, denn das Letzte, was sie von ihren Kameraden aus der Tiefe hören, sind entsetzliche Schreie . . .

Meine Meinung:
Ich habe mir dieses Buch aus der Bibliothek ausgeliehen. Gekauft hätte ich es so auf jeden Fall erst einmal nicht. Raumschiff? Ich stehe nicht wirklich auf Science Fiction, aber da mir langweilig war, fing ich an, im Buch zu blättern – und war praktisch sofort gefangen.
Es war ganz anders als ich mir vorgestellt hatte, und auch wenn ich keine Freundin von „Militärgeschichten“ bin, fand ich dieses Buch gleich von Anfang an super. Über zu wenig Action kann man sich nun wirklich nicht beschweren, im Gegenteil! Ein Ereignis jagt das andere, natürlich ist vieles mega-übertrieben und der sympathische aber gebeutelte Held überlebt diverse fiese Angriffe. Soll er auch ;) Ich mochte die Figur von „Scarecrow“, und es gibt auch weitere Bücher über ihn („Die Offensive“ liegt hier schon bereit :D )
An einigen Stellen mag es einem zu übertrieben vorkommen. Die Action, die sich schier überschlägt, die Handlungen, die passieren, aber wenn man ehrlich ist – James Bond etc ist / sind auch völlig übertrieben.
Für diese Art Buch muss man sicherlich eine Ader haben. Dass ich eine habe, wusste ich bis dato auch nicht. Aber die Figuren waren schön ausgearbeitet, Scarecrow hatte Charisma, so machte es auch für mich als Frau richtig Spaß, das Buch zu lesen.
Sehr schön erklärt wurde mir auch sehr viel, die ich doch nun wirklich nicht viel Ahnung von „Kriegsführung“ und Waffen habe. Muss ich auch nicht, aber der Einfachheit und des Verständnisses halber fand ich es interessant, wenn auch gruselig, was es alles für Waffen und Granaten gibt. Fiese Sache!

Die Handlungen an sich werden auch aufgeteilt, einige Kapitel lang geht es um Scarecrow, der sich versucht, in der Station zu behaupten, in anderen Kapiteln reist man in die USA, um sich auf die Fersen eines Reporters zu heften der mehr oder weniger unfreiwillig Zeuge eines verschlüsselten Hilferufs Scarecrows wird. So kommt der Stein ins Rollen, und der Reporter deckt weitere Informationen auf und legt den roten Faden zu Scarecrow und der Station Wilkes. Strategisch ein kluger Schachzug; umso schneller und vertiefter liest man weiter um zu sehen wie es bei diesem Reporter / bei Scarecrow weitergeht!

Fazit: 5sterne3
Ich bereue garantiert nicht, dieses Buch ausgeliehen zu haben, im Gegenteil: Es wird demnächst auch in meinen Besitz gelangen :) Die anderen Teile möchte ich auch sehr gerne lesen. Schon allein weil Scarecrow ein wirklich toller Charakter war. So macht es Spaß zu lesen, und ich freue mich jedes Mal, wenn ein Autor mehrere (aber voneinander unabhängige) Bücher über eine bestimmte Figur schreibt.
Schaut doch mal rein und erzählt mir, wie ihr es fandet! ;)

Weiterführende Links:
Eisstation Wilkes
Matthew Reilly